Mini-Referendariat


Im Auftrag des Auswärtigen Amtes kümmert sich die Deutsche Auslandsgesellschaft um angehende Deutschlehkräfte (Studentinnen und Studenten) aus Nord- und Nordosteuropa. Sie werden über Mini-Referendariate gefördert.

Mini-Referendariate sind 5-10-wöchige Aufenthalte in Deutschland, die hauptsächlich an deutschen Schulen mit Einbindung in den Lehrerfamilienalltag stattfinden und die an den heimischen Universitäten nach Möglichkeit offiziell als ein Schulpraktikum anerkannt werden sollen ("Bologna-Punkte"). Neben der Unterrichtskompetenz sollen sowohl die Sprach- als auch aktuelle Landeskunde-Kenntnisse der Studierenden gefördert werden.

Das Vorhaben ist langfristig angelegt und soll, von der Deutschen Auslandsgesellschaft initiiert und koordiniert, gemeinsam mit verschiedenen Partnerinstitutionen in Deutschland sowie Hochschulen in Nord- und Nordosteuropa weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Attraktivität eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Deutsch deutlich zu erhöhen und somit möglichst viele motivierte, engagierte und sprachlich wie fachlich gut ausgebildete junge Deutschlehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Deutsch zu gewinnen.

Bislang beteiligte Länder: Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, Polen, Schweden

2014 fand ein Mini-Referendariat statt:
  -  vom 29. Januar bis 28. Februar für Estland, Finnland, Litauen und Polen (5-wöchiges Modell)

2013 fanden zwei Mini-Referendariate statt:
  -  vom 28. Januar bis 1. März für Dänemark, Estland, Finnland und Litauen (5-wöchiges Modell)
  -  vom 25. Februar bis 3. Mai für Finnland und Polen (10-wöchiges Modell)

 

Wegen schlechter Witterung fiel am 31. Januar 2010 eine Exkursion nach Schwerin aus. Was tun? Schneemänner bauen!