Mini-Referendariat


Im Auftrag des Auswärtigen Amtes kümmert sich die Deutsche Auslandsgesellschaft um angehende Deutschlehkräfte (Studentinnen und Studenten) aus Nord- und Nordosteuropa. Sie werden über Mini-Referendariate gefördert.

Mini-Referendariate sind 4-8-wöchige Aufenthalte in Deutschland, die hauptsächlich an deutschen Schulen mit Einbindung in den Lehrerfamilienalltag stattfinden und die an den heimischen Universitäten nach Möglichkeit offiziell als Schulpraktikum anerkannt werden. Neben der Unterrichtskompetenz sollen sowohl die Sprach- als auch aktuelle Landeskunde-Kenntnisse der Studierenden gefördert werden.

Das Vorhaben ist langfristig angelegt und wird, von der Deutschen Auslandsgesellschaft koordiniert, gemeinsam mit verschiedenen Partnerinstitutionen in Deutschland sowie Hochschulen in Nord- und Nordosteuropa weiterentwickelt. Ziel ist es, die Attraktivität eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Deutsch deutlich zu erhöhen und somit möglichst viele motivierte, engagierte und sprachlich wie fachlich gut ausgebildete junge Deutschlehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Deutsch zu gewinnen.

Die Mini-Referendariate werden in zwei Modellen angeboten: einem kurzen (ca. 4 Wochen) und einem langen (ca. 8 Wochen). Unten sind Beispielprogramme für beide Modelle zu finden.
Bislang beteiligte Länder: Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, Polen, Schweden, Russland, Ukraine.

2018 finden zwei Mini-Referendariate statt:
  – vom 31. Januar bis 02. März für Dänemark, Estland, Litauen, Polen, Russland und die Ukraine (kurzes Modell)
[tlw. als "Sprachkurs intensiv" (SPRINT) vom 19. Februar bis 02. März]
  – vom 05. Februar bis 28. März für Finnland und Russland (langes Modell)

2017 fanden zwei Mini-Referendariate statt:
  – vom 01. Februar bis 03. März für Estland, Finnland, Litauen, Polen, Russland und Ukraine (kurzes Modell)
  – vom 06. Februar bis 29. März für Finnland und Russland (langes Modell)